Lehren ohne Worte,
Wirken ohne Tun.
Burnout: Oldenburger Fachklinik für Psychotherapie und IHK informieren über die Auswirkungen für Mitarbeiter und Unternehmen
Stress-Coach Hans Wilkens, Team-Mitglied des DFME, war einer der Berater, die von der IHK Oldenburg und der psychiatrischen Karl-Jaspers-Klinik zu einem Kooperations-gespräch eingeladen waren, um über Möglichkeiten zu diskutieren, den täglichen Broterwerb stressfreier zu gestalten.
Burnout sei eines der „Schattenthemen“ der Gesellschaft mit massiven Auswirkungen, sagte Dr. Thomas Hildebrandt, IHK-Geschäftsführer für Aus- und Weiterbildung. Bundesweit gebe es 10 Millionen Krankheitstage wegen Burnouts, 40.000 Arbeitskräfte seien davon betroffen. Die Behandlungskosten und der volkswirtschaftliche Ausfall bezifferten sich auf 6,3 Milliarden Euro.
Lesen Sie hier den Artikel der IHK.
Die Tatsache, dass eine psychiatrische Fachklinik den Kontakt zur Wirtschaft sucht, zeigt zweifelsohne die hohe Bedeutung, die den Unternehmen bei der Entstehung von Stress und Burnout beigemessen wird. Die Unternehmen haben ihre ausgebrannten Kinder auf dem Schlachtfeld das Turbokapitalismus hinter sich zurückgelassen. Arbeitsverdichtung, Tempoerhöhung, Medienüberflutung und permanente Erreich-
barkeit lassen die Grenzen menschlicher Belastbarkeit deutlich werden. Zunehmend mehr Unternehmen werden sich jedoch ihrer Verantwortung ihren Mitarbeitern gegen-
über bewusst und bemühen sich aktiv darum, wieder menschengerechte Arbeits-
bedingungen herzustellen. Das DFME begrüßt deshalb die Initiative von IHK und Karl-Jaspers-Klinik und wir hoffen, dass dieses gute Beispiel deutschlandweit Schule macht.