<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>DFME - Blog</title><description>Neues aus dem Blog des DFME</description><link>http://www.dfme.de/</link><language>de</language><pubDate>Tue, 12 Feb 2013 06:17:00 +0000</pubDate><generator>Contao Open Source CMS</generator><atom:link href="http://www.fachausbildung-stressbewaeltigung-achtsamkeit.de/DFME_-_Blog-Nachrichten.xml" rel="self" type="application/rss+xml" /><item><title>Nachts im Möbelhaus - Mitarbeiter lernen Achtsamkeit</title><description><![CDATA[<p>&nbsp;</p> <p><img style="float: left; margin-right: 15px; margin-bottom: 15px;" src="http://www.dfme.de/tl_files/Bilder-DFME/MBSR-in-Unternehmen.jpg" alt="MBSR in Unternehmen" width="160" height="107">Wenn abends der letzte Kunde das Haus verlassen hat, die Beleuchtung reduziert und die Heizung heruntergedreht wurde, wird es in der Schlafzimmerabteilung eines norddeutschen Möbelhauses noch einmal richtig lebendig: 15 Mitarbeiter traben mit ihren Decken und Yogamatten an, um Achtsamkeit zu lernen und dadurch besser mit dem Stress des Arbeitsalltags umgehen zu können. Die Szenerie hat ein wenig etwas von dem Film "Nachts im Museum".<br><br>Die serviceorientierten Mitarbeiter des Möbelhauses haben sich nach einem Vortrag dazu entschlossen, bei mir einen MBSR*-Kurs zu absolvieren. Mit dem Erlernen der Praxis der Achtsamkeit möchten sie die Aufmerksamkeit und Freundlichkeit für ihre Kunden noch verbessern. Arbeitstage sind lang. Um von morgens bis abends möglichst alle Kundenwünsche geduldig zu erfassen und zu erfüllen, braucht es viel Aufmerksamkeit und Kraft. Und zusätzlich dazu, wollen die täglichen Herausforderungen jenseits des Arbeitslebens ebenfalls bewältigt werden. Die Ruhe in Geist und Gemüt wirkt sich natürlich auch wohltuend auf das private Umfeld und das körperliche und seelische Wohlbefinden der Kursteilnehmer aus. Das ist so etwas wie eine Win-Win-Situation – nahezu eine Win-Win-Win-Situation, wenn man die Zufriedenheit der Kunden mit einbezieht – oder aus Sicht der Unternehmensleitung sogar eine Win-Win-Win-Win-Situation, denn ich habe den Führungskräften aufgezeigt, dass meditierende Menschen erwiesenermaßen glücklicher, stressresistenter und damit gesünder sind, was die Folgekosten von Ausfällen durch Krankheit, Präsentismus und innere Kündigung reduziert.<br><br>In der Stille der Schlafzimmerabteilung haben die ambitionierten Mitarbeiter deshalb gestern Abend wieder ihre Matten ausgebreitet, Meditation geübt und von mir etwas darüber erfahren, welche Rolle die Art und Weise, wie sie sich selbst, andere und die Welt im Allgemeinen wahrnehmen, im Stressgeschehen spielt. Sie haben sich darüber ausgetauscht, welche ihrer täglichen Übungen in der vergangenen Woche gut funktioniert haben, was schwierig war und wie sie mit diesen Hürden umgegangen sind. Dann haben sie ihre Übungsaufgaben für die kommende Woche erhalten, denn ein Voraussetzung für den Erfolg des Programms ist das Üben zu Hause an sechs Tagen in der Woche.<br><br>Dass diese Maßnahme am Arbeitsplatz der Mitarbeiter stattfindet, spiegelt eine der Grundlagen des MBSR-Programms wider, nämlich dort zu beginnen, wo wir sind – in unserem Alltag.<br><br>Es herrschte eine heitere, offene, freundliche und interessierte Atmosphäre. Allgemein angetan war man von dem komfortablen Meditationsbänkchen, das ich mitgebracht hatte. Da man im Möbelhaus etwas von Komfort versteht, wurde flugs ein Foto den dem Bänkchen gemacht, die Maße abgenommen und heute hat die firmeneigene Tischlerei eine ungewöhnliche Aufgabe: Meditationsbänkchen für eine komfortable Sitzmeditation der meditierenden Kollegen anzufertigen.<br><br>Ich werde hier im Verlauf des MBSR-Kurses weiter über die nächtlichen Aktivitäten im Möbelhaus berichten&nbsp; <img title="Lächelnd" src="http://www.dfme.de/plugins/tinyMCE/plugins/emotions/img/smiley-smile.gif" alt="Lächelnd" border="0"></p> <p>*<a href="http://www.dfme.de/mbsr_stressbewaeltigung_und_stressabbau_fuer_unternehmen.html">MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction)</a>, ein Programm zum systematischen Entwicklen einer Achtsamkeitspraxis.</p><ul class="tagged"> 	<li>Wirtschaft</li> 	<li>Unternehmen</li> 	<li>Stressbewältigung durch Achtsamkeit</li> 	<li>Stressbewältigung</li> 	<li>Stress</li> 	<li>Meditation</li> 	<li>Achtsamkeitspraxis</li> 	<li>MBSR</li> 	<li>Achtsamkeit</li> </ul>]]></description><link>http://www.dfme.de/blog-reader-dfme/items/mbsr-in-unternehmen.html</link><pubDate>Tue, 12 Feb 2013 06:17:00 +0000</pubDate><guid>http://www.dfme.de/blog-reader-dfme/items/mbsr-in-unternehmen.html</guid></item><item><title>Meditations-Marathon 2012</title><description><![CDATA[<p>&nbsp;<br><img src="http://www.dfme.de/tl_files/Bilder-DFME/Meditations-Marathon.jpg" alt="Meditations-Marathon" width="600" height="454"><br>&nbsp;</p> <table style="background-color: #4c71b2; width: 590px; height: 37px;" border="0" align="center"> <tbody> <tr> <td style="text-align: center;"><span style="color: #000080;">Mit Menschen auf der ganzen Welt die transformierende Kraft der Stille teilen.</span></td> </tr> </tbody> </table> <p style="text-align: left;"><br>&nbsp;<br><a href="http://www.enlightennext.de/" target="_blank"><img style="float: right;" src="http://www.dfme.de/tl_files/Bilder-DFME/Enlightennext.jpg" alt="Enlightennext" width="100" height="100"></a>Dieser Meditations-Marathon wird zum vierten Mal von <a href="http://www.enlightennext.de/" target="_blank">ENLIGHTENNEXT</a> veranstaltet. <a href="http://www.enlightennext.de/" target="_blank">ENLIGHTENNEXT</a> ist ein weltweites Netzwerk von Menschen, die sich für die Entwicklung einer inneren, integralen Haltung einsetzen, die von mehr Achtsamkeit, Mitgefühl und ökologischem Bewusstsein geprägt ist.</p> <p style="text-align: left;">An diesem Marathon kann jeder teilnehmen – entweder zu Hause oder bei einem<br>der deutschlandweiten Gastgeber.</p> <p style="text-align: left;">Gastgeberin für Oldenburg: Doris Kirch</p> <p>Location für die Meditation in Oldenburg:<br>Hof Oberlethe, Oldenburg, www.hof-oberlethe.de</p> <p><strong>Anmeldung </strong>und weitere Informationen:<br><a href="http://www.enlightennext.de/marathon" target="_blank">www.enlightennext.de/marathon <br></a>&nbsp;</p> <p><img src="http://www.dfme.de/tl_files/Bilder-DFME/Meditations-Marathon-Meditierende.jpg" alt="Meditation" width="190" height="116">&nbsp; &nbsp; <img title="tl_files/Bilder-DFME/Meditations-Marathon-Auge.jpg" src="http://www.dfme.de/tl_files/Bilder-DFME/Meditations-Marathon-Auge.jpg" alt="Meditations-Marathon 2012" width="190" height="116">&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img src="http://www.dfme.de/tl_files/Bilder-DFME/Meditations-Marathon-Schalen.jpg" alt="Anleitung zur Meditation" width="190" height="116"><br>&nbsp;<br>&nbsp;</p> <ul> <li>Die Veranstaltung ist offen für jedermann.</li> <li>Die Meditationen sind frei von jeglichem religiösen oder weltanschaulichen Kontext.</li> <li>Geübte und Ungeübte sind herzlich willkommen.<br> Ungeübte können die Meditation kennenlernen; sie erhalten eine Einführung.</li> <li>Die Meditationen finden in stündlichen Zyklen statt.</li> <li>Man kann am gesamten Marathon teilnehmen, an verschiedenen Meditationen oder auch nur an einer einzigen.</li> <li>Für Frühstück, Mittag- und Abendessen gibt es jeweils ein Buffet. Die Kosten für seine Speisen trägt jeder selbst und rechnet sie direkt mit dem Seminarhaus ab.</li> <li>Wer auf Hof Oberlethe ein eigenes Zimmer haben möchte, sollte es zeitnah buchen!</li> <li>Meditationsequipment ist vorhanden, kann jedoch auch mitgebracht werden.</li> <li>Jeder ist für sich selbst verantwortlich und stellt Veranstalter, Gastgeber und Seminarhaus von jeglicher Verantwortung frei.</li> </ul> <p></p> <p>Doris Kirch und das Team des DFME freuen sich darauf, die Kraft der Stille mit dir/Ihnen zu teilen.</p> <p><a class="readmore" href="http://www.dfme.de/tl_files/Pdf/Meditationsmarathon.pdf" target="_blank">Informationen als Pfd-Download</a></p><ul class="tagged"> 	<li>Meditation</li> </ul>]]></description><link>http://www.dfme.de/blog-reader-dfme/items/meditations-marathon-2012.html</link><pubDate>Tue, 30 Oct 2012 14:56:00 +0000</pubDate><guid>http://www.dfme.de/blog-reader-dfme/items/meditations-marathon-2012.html</guid></item><item><title>10.000 Mal NICHTS</title><description><![CDATA[<p>&nbsp;<br><img style="float: left; margin-right: 20px; margin-bottom: 10px;" title="Stress durch E-Mails" src="http://www.dfme.de/tl_files/Bilder-DFME/Blog_Stress_durch_E-Mails.jpg" alt="Stress durch E-Mails" width="150" height="100">Manchmal habe ich das Gefühl, nichts zu schaffen - ein Gefühl von 'den ganzen Tag lang leeres Papier in die Luft geworfen zu haben'. <br> <br>Kennen Sie das auch? <br> <br>Sie blicken auf die vergangenen Tage zurück und sehen keine ausgesprochenen Ergebnisse Ihres Schaffens. Lediglich Ihre Müdigkeit und Erschöpfung verraten Ihnen, dass Sie offenbar eine Menge bewegt haben. Aber was war es? Ausgesprochene Arbeitsergebnisse sind nicht zu erkennen.<br> <br>"Früher habe ich viel mehr geschafft", denken wir dann und bringen das große Schwungrad des Lebenstempos noch ein wenig mehr auf Touren. <br> <br>Doch manchmal passiert etwas, das die Sichtweise ändert. <br>In meinem Fall blockierte das Outlookprogramm. <br>Wegen Überlastung! <br>Ich muss Mails löschen. Die Situation zwingt mich, einmal genauer hinzuschauen: 10.000 E-Mails! - gesendet und empfangen in den letzten sechs Monaten.<br> <br>Was ist schon eine E-Mail ...<br>Kein wirklich begreifbarer Begriff. Doch ersetzen Sie das Wort E-Mail durch das Synonym 'Brief', kommt plötzlich Leben in die Sache. 10.000 Briefe, die ich innerhalb eines halben Jahres gelesen, geschrieben, bearbeitet habe.<br> <br>Ich denke zurück an meine Zeit im Business, in der es noch keine Computer gab. Wie viele Briefe/Schreiben waren es, die ich täglich zu bearbeiten hatte? Auch damals waren es nicht wenige - aber nur ein Bruchteil von dem, was ich heute zu bewältigen habe. <br> <br>10.000 Briefe innerhalb von sechs Monaten! Umgerechnet würde das bedeuten: rd. 83 Briefe an jedem Arbeitstag! <br>Hätte ich damals an jedem Arbeitstag (Krankheit und Urlaub nicht mitgerechnet) 83 Briefe zu lesen bzw. zu schreiben gehabt, hätte mein Arbeitstag nicht acht, sondern 24 Stunden haben müssen - und vielleicht hätten die nicht einmal gereicht. <br> <br>Allmählich dämmert mir, wo meine Zeit und meine Energie bleiben. Ich hacke sie täglich in die Tasten meines Computers und sie versickern sang- und klanglos in den Cyberwelten, während das Leben ungelebt an mir vorüberzieht - und während ein Gefühl der Leere in mir umso größer wird, je mehr ich versuche, es auszufüllen. <br> <br>Es ist Herbst. Die Blätter sind welk, bevor ich sie gepresst habe - die Kastanien verschrumpelt, bevor ich mit meinen Enkeln kleine Männchen daraus basteln konnte. <br> <br>Wenn Sie wieder einmal glauben, Sie würden nicht genug leisten/schaffen, schauen Sie einmal genauer hin! Jede E-Mail ist ein Arbeitsauftrag. Wie viele Arbeitsaufträge bewältigen Sie jeden Tag?</p> <p>Ich wünsche Ihnen, dass Sie am Ende Ihrer persönlichen Abrechnung ein wenig mehr Mitgefühl mit sich selbst haben und ein wenig mehr Respekt vor dem, was Sie täglich leisten.<br>&nbsp;</p>]]></description><link>http://www.dfme.de/blog-reader-dfme/items/id-10000-mal-nichts-77.html</link><pubDate>Sat, 27 Oct 2012 04:33:00 +0000</pubDate><guid>http://www.dfme.de/blog-reader-dfme/items/id-10000-mal-nichts-77.html</guid></item><item><title>Stressabbau durch Rituale</title><description><![CDATA[<p>&nbsp;<br><img style="float: left; margin-right: 20px; margin-bottom: 10px;" src="http://www.dfme.de/tl_files/Bilder-DFME/Blog-Ritual.jpg" alt="Stress abbauen durch Ritualle im Alltag" width="150" height="100">Es gibt keinen Grund, sich für seine ganz persönlichen Rituale zu genieren, findet Hirnforscher Gerald Hüther. Egal ob Tatort am Sonntagabend oder die genussvolle Entspannung beim Feierabendbier: bewusst gestaltete Rituale strukturieren den Tag, geben Orientierung und Sicherheit.</p> <p>Vor allem in Zeiten besonderer Herausforderungen von Stress, Druck und Angst, herrscht häufig Chaos im Gehirn. Wiederkehrende Abläufe hingegen wirken beruhigend auf das Nervensystem, indem sie die gestörten Informationsflüsse zwischen den Nervenzellen wieder synchronisieren.</p> <p>Hüther rät Gestressten, kreativ darin zu sein, eigene Rituale zu entwickeln und sie als Maßnahme zur Stressreduktion ganz bewusst in den Alltag einzubauen. Solche Rituale sollten jedoch weder zur Verdrängung noch zu vermehrtem Aktivismus zweckentfremdet werden. Sie sind auch keine Ersatzbefriedigung, sondern sollten dazu dienen, die Aufmerksamkeit regelmäßig für eine kurze Zeit lang nach innen zu wenden. Der Einfluss von Ritualen auf die neuronalen Prozesse ist umso höher, je intensiver die mit dem Ritual verbundenen Gefühle sind. Deshalb sollten Rituale nicht zur Routine werden, sonst verlieren sie ihre heilsame Wirkung.</p> <p><a class="readmore" title="Mit Ritualen Stress abbauen" href="http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/stress/hirnforscher-erklaert-warum-rituale-entspannen_aid_735056.html" target="_blank">Den vollständigen Artikel auf Fokus Online lesen »»</a></p><ul class="tagged"> 	<li>Stressabbau</li> 	<li>Stress</li> 	<li>Stressbewältigung</li> 	<li>Entspannungstechnik</li> </ul>]]></description><link>http://www.dfme.de/blog-reader-dfme/items/stressabbau-durch-rituale.html</link><pubDate>Sun, 14 Oct 2012 18:30:00 +0000</pubDate><guid>http://www.dfme.de/blog-reader-dfme/items/stressabbau-durch-rituale.html</guid></item><item><title>Die Achtsamkeitspraxis: Wirkliche Hilfe bei Stress und Burnout</title><description><![CDATA[<p><br><img style="float: left; margin-right: 20px; margin-bottom: 10px;" title="Stress bewältigen durch die Praxis der Achtsamkeit" src="http://www.dfme.de/tl_files/Bilder-DFME/Blog-Bambus.jpg" alt="Stress bewältigen durch die Praxis der Achtsamkeit" width="150" height="100"> Im <a title="Zum Blogbeitrag 'Die Yes-we-can-Gesellschaft'" href="http://www.dfme.de/blog-reader-dfme/items/ursachen-von-burnout.html">vorherigen Blogbeitrag</a> habe ich mich dafür ausgesprochen, die Ursachen für Stress und Burnout nicht ausschließlich den Betroffenen anzulasten. Dennoch trägt natürlich jeder Einzelne seinen Teil zum Geschehen bei. Darauf wies eine Leserin noch einmal hin, die meinen Beitrag kommentiert hat:</p> <p style="padding-left: 30px;"><em>"Ist es der unbewusste, unachtsame Mensch, der besinnungslos auf sein Ziel zurennt und all die mitzieht, die keinen Widerstand leisten oder aufgrund ihrer Einstellungen keinen Widerstand leisten können? Wie kann die Bewusstheit, dass wir uns durch bestimmte Verhaltensweisen selbst an unsere Grenzen bringen und eine Leben ohne Lebensqualität leben in unsere Gesellschaft gebracht werden? Wie kann Besinnung funktionieren? Wer sind die, die Vorbild dafür sein könnten?"</em></p> <p>Diese Stellungnahme hat mich tief berührt. Was die Rolle des Einzelnen im Stressgeschehen anbelangt, da spricht die Leserin das Grundproblem des ganzen Desasters an – zumindest nach meiner Ansicht, die aus einer langjährigen Berufserfahrung auf dem Sektor der Stressbewältigung und Burnoutprophylaxe resultiert: Besinnungslosigkeit! Ich meine damit Folgendes: Was wir fühlen und was wir tun hängt davon ab, was und wie wir denken. Der jüdische <a title="Definition des Talmud auf Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Talmud" target="_blank">Talmud </a>bringt diese einfache Wahrheit weise auf den Punkt, wenn er sagt:</p> <p>Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.<br>Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.<br>Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.<br>Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.<br>Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.</p> <h2>Hausgemachter Stress durch den 'Affengeist'</h2> <p>Alles beginnt also damit, wie wir unser Hirn benutzen. Und wer wissen möchte, wie gut er darin ist, der sollte sich nur einmal spontan die letzten drei Sätze, die er gerade gedacht hat, in Erinnerung rufen. Fast niemand kann sich daran erinnern. Noch eine kleine Übung: Denken Sie an irgend ein Problem, das bei Ihnen derzeit zur Lösung ansteht. Und dann denken Sie dieses Problem von vorne bis hinten kontinuierlich durch und schließen den Vorgang mit einer Entscheidung über die weitere Vorgehensweise ab. Sie werden sehen, dass das nicht möglich ist. Denn wir denken nicht kausal-linear, sondern 'primärprozesshaft', wie der Psychoanalytiker <a title="Mehr über Sigmund Freud auf Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Freud" target="_blank">Sigmund Freud</a> es nannte. Schauen Sie sich einmal selbst beim Denken zu. Einmal abgesehen davon, dass es Ihnen nicht lange gelingen wird, die Aufmerksamkeit darauf zu halten, können Sie feststellen, dass Ihr Gehirn mit einem wahren Chaos an quer durcheinanderschießenden Gedankenimpulsen überflutet wird. Im Buddhismus spricht man wegen dieser Eigenschaft es Geistes auch von einem <em>Monkey-Mind</em>, einem <em>Affengeist</em>. Trifft solch ein Geist auf eine Welt, die nicht minder 'irre' ist, kann man sich vorstellen, welche Qualität das hat, was bei dem ganzen Durcheinander herauskommt. In meinem "<a title="Handbuch Stressbewältigungbeim Ongnamo Versand jetzt bestellen!" href="http://www.ongnamo-versand.de/buecher/entspannung/doris-kirch-handbuch-stress-bewaeltigung-buch-mit.html" target="_blank">Handbuch Stressbewältigung</a>", <a title="Zum Mankau Verlag" href="http://www.mankau-verlag.de/" target="_blank">Mankau Verlag</a>, habe ich diese Sachverhalte ausführlicher beschrieben. Um Ordnung in dieses Chaos zu bringen, könnte man zunächst einmal damit beginnen, Ruhe und Klarheit in den Geist zu bringen.</p> <h2>Ruhe und Klarheit im Geist durch Meditation</h2> <p>Und die Methode, die dies bewirken kann, heißt 'Meditation'. Nun erschauern manche Zeitgenossen schon bei diesem Begriff, aber das sind die Zeitgenossen, die glauben, dass man als Meditierender zum weihrauchumwölkten, weltfremden, pendelschwingenden Esoteriker werden müsste. Weit gefehlt. Es war der Physiker <a title="Mehr über Carl Friedrich von Weizsäcker auf Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Friedrich_von_Weizs%C3%A4cker" target="_blank">Carl Friedrich von Weizsäcker</a>, der so treffend formulierte:</p> <blockquote> <p>Man wird durch Meditation kein anderer, sondern der, der man immer gewesen ist."</p> </blockquote> <p>Das Konzept der Achtsamkeit ist rund zweieinhalb tausend Jahre alt. Es stammt aus den grundlegenden buddhistischen Lehren. Es handelt sich dabei um eine Schulung des Geistes, der durch verschiedene formale und informelle Übungen – die im Allgemeinen als 'simple but not easy' beschrieben werden – beruhigt und geklärt wird.</p> <h2>Das MBSR-Programm: Achtsamkeit systematisch erlernen</h2> <p>Der amerikanische Mediziner Prof. <a title="Mehr über Jon Kabat-Zinn" href="http://www.dfme.de/jon-kabat-zinn.html" target="_blank">Jon Kabat-Zinn</a> entwickelte aus dieser Achtsamkeitspraxis und ihren Übungen ein einfaches 8-wöchiges Stressbewältigungsprogramm, das zunächst im klinischen Bereich eingesetzt wurde, das aber nach dreißig Jahren (inzwischen bestens medizinisch erforscht) weltweit immer mehr Menschen als Grundlage für eine ganzheitliche Lebensweise dient. Das Programm ist bekannt unter dem Namen <a title="Zu den MBSR-Kursen des DFME in Oldenburg" href="http://www.dfme.de/jon-kabat-zinn.html" target="_blank">MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction = Stressbewältigung durch Achtsamkeit)</a>. Durch diese Achtsamkeitspraxis wird der Geist in Bewusstheit geschult. Wir bekommen, vereinfacht ausgedrückt, mehr von dem mit, was in uns und um uns herum vor sich geht. Das ist deshalb von so großer Bedeutung, weil wir nur dann unseren Gefühlen und Bedürfnissen gerecht werden und situationsadäquat handeln können, wenn wir nicht von wild durcheinanderschießenden Gedanken und Gefühlen umhergewirbelt werden, wie ein Blatt im Wind.</p> <p>Die Wissenschaft hat bewiesen: Das Maß an Stress ist umso höher, je geringer das Gefühl der Selbstwirksamkeit ist. Und je weniger man erfasst, was in einem und um einen herum geschieht, desto größer ist das Gefühl des ohnmächtigen Ausgeliefertseins an etwas, das sich der eigenen Einflussnahme zu entziehen scheint – und dass so kennzeichnend für Stress ist. Für mich ist diese Achtsamkeitspraxis die Antwort auf die Herausforderungen, vor die uns unser Leben im 21. Jahrhundert stellt. Unseren Klienten, Teilnehmern und Absolventen hilft der klare, ruhige, sich seiner selbstbewusste Geist, selbstbestimmtere Entscheidungen zu treffen und zielsicherer Dinge zu unterlassen, die das Leben erschweren und verkomplizieren. Wir sprechen hier von einem Potenzial, das in jedem Menschen vorhanden ist, das aber bei den meisten einen unbekümmerten Dornröschenschlaf führt. In dem Maße, wie zunehmend immer mehr Menschen aus der Bewusstlosigkeit zu Selbst-Bewusstsein erwachen, wird sich auch das System ändern.</p> <h2>Die Achtsamkeitspraxis stärkt auch menschliche Tugenden</h2> <p>Durch eine Achtsamkeitspraxis werden auf eine ganz selbstverständliche Weise auch andere Tugenden des Menschseins wie Geduld, Mitgefühl und Toleranz gestärkt. Je mehr Menschen einen klaren Geist und ein mitfühlendes Herz entwickeln desto schneller wird 'das System' sich ändern, das – wie die Leserin des obigen Textes so treffend bemerkte – aus uns selbst besteht.</p> <p>Im DFME arbeiten wir seit einigen Jahren mit der Stressbewältigung durch Achtsamkeit. Die Erfolge übertreffen alles, was wir in den Jahren davor mit den klassischen Entspannungsmethoden und Strategien zur Erhöhung von Resilienz erreicht haben. Die Erfahrungen aus unserer täglichen Arbeit geben wir in unserer <a title="Zur Ausbildung zum Stresstrainer DFME" href="http://www.dfme.de/../../undefined/" target="_blank">Ausbildung zum Stresstrainer DFME </a>weiter.<br><br></p> <p> <!-- AddThis Button BEGIN --> <div class="addthis_toolbox addthis_default_style "> <a class="addthis_button_facebook"></a>   <a class="addthis_button_google_plusone_share"></a>   <a class="addthis_button_twitter"></a>  <a class="addthis_button_pinterest_share"></a>    <a class="addthis_button_favoritende"></a>   <a class="addthis_button_xing"></a>   <a class="addthis_button_print"></a>   <a class="addthis_button_twitthis"></a> <a class="addthis_button_mailto"></a>   <a class="addthis_button_gmail"></a>   <a class="addthis_button_compact"></a>   </div> <script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/300/addthis_widget.js#pubid=xa-5063175c0b0467ac"></script> <!-- AddThis Button END --></p><ul class="tagged"> 	<li>Stressbewältigung durch Achtsamkeit</li> 	<li>Stressbewältigung</li> 	<li>Stress</li> 	<li>MBSR</li> 	<li>Burnout</li> 	<li>Bewusstsein</li> 	<li>Achtsamkeitspraxis</li> 	<li>Achtsamkeit</li> </ul>]]></description><link>http://www.dfme.de/blog-reader-dfme/items/achtsamkeitspraxis-wirkliche-hilfe-bei-stress-und-burnout.html</link><pubDate>Thu, 04 Oct 2012 09:35:00 +0000</pubDate><guid>http://www.dfme.de/blog-reader-dfme/items/achtsamkeitspraxis-wirkliche-hilfe-bei-stress-und-burnout.html</guid></item><item><title>Die &quot;Yes-we-can-Gesellschaft&quot; - Nein, wir können nicht mehr</title><description><![CDATA[<p>&nbsp;<br><img style="float: left; margin-right: 20px; margin-bottom: 10px;" title="Immer mehr Burnout durch Arbeit" src="http://www.dfme.de/tl_files/Bilder-DFME/Immer%20mehr%20Burnout%20durch%20Arbeit.jpg" alt="Immer mehr Burnout durch Arbeit" width="150" height="100">Die Ursachen für Burnout werden gerne dem "schwächelnden" Einzelnen angelastet. Der ZEIT-Journalist David Gugendick hat einmal genauer hingeschaut. In seinem aufschlussreichen Artikel stellt er zu Recht unser Wirtschaftssystem Arbeit in Frage.</p> <p>Wenn in den Medien, Unternehmen oder Gesundheitseinrichtungen über das Thema Burnout gesprochen wird, diskutieret man lieber über Einzelschicksale, als die wesentliche Frage nach dem System der Arbeit zu stellen, das die Deutschen zu einem Volk der Erschöpften macht, als das uns der 'Spiegel' kürzlich auf seinem Titelbild bezeichnete. <br> <br>Unter der obigen Headline ist heute ein Artikel in der 'ZEIT' zu lesen, der unserer Arbeit im DFME Rückenwind verleiht. Autor David Hugendick richtet den Fokus von einzelnen Burnoutfällen auf unser Wirtschaftssystem. Er schreibt unter anderem: "Statt <em>Volkskrankheit</em> müsste man sonst <em>Systemkrankheit</em> sagen und das klänge sogleich nach Revolution, nach den richtig dicken Brettern der Kapitalismuskritik, nach Demonstrationen und Nasswerden, nach einem retardierenden Moment in Zeiten von Beschleunigung und Fortschritt, wo doch alles gerade wie geschmiert läuft in Deutschland.</p> <p><em>Volkskrankheit</em> hingegen klingt nach etwas bequem Therapierbarem. Wie Volkskrankheit Parodontose, Volkskrankheit Fußpilz und Volkskrankheit Rückenschmerzen. Vor allem klingt es aber so, als ließe es sich vermeiden. Um diese Vorstellung herum ist in den vergangenen Jahrzehnten eine ganze Industrie entstanden, bestehend aus Wellnessoasen, Fitness-Centern, Yoga-Kursen und Ökoläden – als Burnoutprophylaxe. In solchen Entspannungsanstalten versorgt der Einzelne sein "Humankapital" genanntes Leben mit allem Nötigen, um seinen Arbeitsalltag weiterhin in bester Laune zu bestreiten und in jeder Zumutung noch eine spannende Herausforderung zu sehen."</p> <p>Ich bin froh, dass endlich mal ein Medienvertreter die Dinge beim Namen nennt, denn ich wehre mich schon lange dagegen, die zunehmenden Erschöpfungssyndrome der Deutschen ausschließlich als individuelles Problem der jeweiligen Betroffenen zu sehen. Das tägliche Bild, das sich uns in unserer Arbeit als Stressspezialisten bietet, zeigt nämlich etwas anderes. In den Unternehmen besteht großer Handlungsbedarf. Vielleicht sollte man damit beginnen, Menschen wieder als Menschen und nicht als "Humankapital" zu bezeichnen.<br> <br>Lesen Sie hier den ganzen <a title="Zum ZEIT-Artikel über die Ursachen von Burnout" href="http://www.zeit.de/kultur/2011-10/burnout-zwischenruf" target="_blank">Artikel auf ZEIT-online</a>, der einer der Besten ist, die ich je zu diesem Thema gelesen habe.</p> <p><a class="readmore" title="Zum Seminar 'sozial-emotionale Kompetenzen fördern'" href="http://www.dfme.de/emotional-soziale-kompetenzen.html">Ein Firmen-Seminar zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen für Führungskräfte »</a></p> <p> <!-- AddThis Button BEGIN --> <div class="addthis_toolbox addthis_default_style "> <a class="addthis_button_facebook"></a>   <a class="addthis_button_google_plusone_share"></a>   <a class="addthis_button_twitter"></a>  <a class="addthis_button_pinterest_share"></a>    <a class="addthis_button_favoritende"></a>   <a class="addthis_button_xing"></a>   <a class="addthis_button_print"></a>   <a class="addthis_button_twitthis"></a> <a class="addthis_button_mailto"></a>   <a class="addthis_button_gmail"></a>   <a class="addthis_button_compact"></a>   </div> <script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/300/addthis_widget.js#pubid=xa-5063175c0b0467ac"></script> <!-- AddThis Button END --></p><ul class="tagged"> 	<li>Wirtschaft</li> 	<li>Stress</li> 	<li>Management</li> 	<li>Business</li> 	<li>Burnout</li> </ul>]]></description><link>http://www.dfme.de/blog-reader-dfme/items/ursachen-von-burnout.html</link><pubDate>Thu, 04 Oct 2012 08:02:00 +0000</pubDate><guid>http://www.dfme.de/blog-reader-dfme/items/ursachen-von-burnout.html</guid></item><item><title>Östliche Meditation als Kontraindikation für Christen?</title><description><![CDATA[<p>&nbsp;<br><img style="margin-bottom: 10px; float: left; margin-right: 20px;" src="http://www.dfme.de/tl_files/Bilder-DFME/Meermeditation.jpg" alt="Achtsamkeitsmeditation und Christsein" width="160" height="107">"Ist das wirklich eine gute Idee, als Christ einen MBSR-Kurs zu besuchen, in dem östliche Meditationspraktiken gelehrt werden?" Mit dieser Frage werden wir immer mal wieder konfrontiert. Diejenigen, die sich trotz Vorbehalten auf das "Experiment" eingelassen haben, berichten hinterher von ihren guten Erfahrungen. So auch Anna, eine Austauschstudentin aus der Slowakei, die an einem achtwöchigen achtsamkeitsbasierten Kurs im Rahmen einer Studie der <a href="http://www.uni-tuebingen.de/" target="_blank">Universität Tübingen</a> teilgenommen hat. Ihre Erfahrungen bestätigen die unsrigen: Christen brauchen keine Angst vor der Achtsamkeitspraxis und vor Meditation zu haben - ganz im Gegenteil: die Achtsamkeitspraxis kann das Christsein bereichern und vertiefen.</p> <blockquote> <p style="padding-left: 30px;">Um ganz ehrlich zu sein, hatte ich nach der ersten Sitzung in Erwägung gezogen, den Kurs nicht fortzuführen. Der Grund dafür war meine Angst vor der Achtsamkeitsmeditation, die Bestandteil der Selbsterfahrung ist.<br>Als Christin hat man mir immer wieder gesagt, ich solle mich von östlichen spirituellen Praktiken fernhalten, deshalb näherte ich mich der Meditation vorsichtig an. Ich wollte herausfinden, ob die Achtsamkeitspraxis wirklich gegen christliche Prinzipien verstößt – und ich habe festgestellt, dass Achtsamkeit das keinesfalls tut. Tatsächlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass Achtsamkeitsmeditation ein gutes Bewusstseinstraining sein kann, eine Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen, um mich auf das Gebet vorzubereiten ... und wer weiß, vielleicht sogar mehr – aber das habe ich noch nicht herausgefunden. Mich auf die östliche Meditation eingelassen zu haben, hat mir den Antrieb gegeben, mich mehr mit der christlichen Meditation zu beschäftigen und sie besser kennenzulernen. Im Moment fühle ich mich noch etwas verwirrt, aber ich bin wirklich glücklich über die Möglichkeit, einen anderen Ansatz kennenzulernen weil ich dadurch ein tieferes Verständnis für mein Christsein entwickeln konnte. Rückwirkend bin ich froh, dass ich den Kurs nicht abgebrochen habe. (...) Ich bin zutiefst dankbar, diese Erfahrung gemacht haben zu dürfen."<br>Anna, Austauschstudentin (Slowakei)</p> </blockquote> <p><a href="http://www.uni-tuebingen.de/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fachbereiche/psychologie/arbeitsbereiche/klinische-psychologie-und-psychotherapie/forschungsprojekte/2nd-mindful-self-development-coaching-program-msdc.html" target="_blank">Mehr über das Achtsamkeits-Projekt der Universität Tübingen...</a></p> <p> <!-- AddThis Button BEGIN --> <div class="addthis_toolbox addthis_default_style "> <a class="addthis_button_facebook"></a>   <a class="addthis_button_google_plusone_share"></a>   <a class="addthis_button_twitter"></a>  <a class="addthis_button_pinterest_share"></a>    <a class="addthis_button_favoritende"></a>   <a class="addthis_button_xing"></a>   <a class="addthis_button_print"></a>   <a class="addthis_button_twitthis"></a> <a class="addthis_button_mailto"></a>   <a class="addthis_button_gmail"></a>   <a class="addthis_button_compact"></a>   </div> <script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/300/addthis_widget.js#pubid=xa-5063175c0b0467ac"></script> <!-- AddThis Button END --></p><ul class="tagged"> 	<li>Bewusstsein</li> 	<li>Achtsamkeitsmeditation</li> 	<li>Achtsamkeit</li> </ul>]]></description><link>http://www.dfme.de/blog-reader-dfme/items/oestliche-mediation-als-kontraindikation-fuer-christen.html</link><pubDate>Mon, 24 Sep 2012 06:07:00 +0000</pubDate><guid>http://www.dfme.de/blog-reader-dfme/items/oestliche-mediation-als-kontraindikation-fuer-christen.html</guid></item><item><title>Kann Achtsamkeit heilen?</title><description><![CDATA[<p>Körperempfindungen wahrnehmen, Emotionen wie Angst oder Trauer spüren, seelische und körperliche Zustände annehmen, ohne sie zu bewerten – das sind Elemente der Achtsamkeitsmeditation, die sich auch für Kranke als hilfreich erweisen.<br><br>Ende der 1970er-Jahre erprobte der amerikanische Molekularbiologe Jon Kabat-Zinn die Achtsamkeitsmediation mit Herzinfarkt-Patienten. Bestärkt durch die Erfolge, entwickelte er die Methode "Mindfulness Based Stress Reduction" (MBSR), Stressbewältigung durch Achtsamkeit. In den USA, aber auch in Deutschland wird MBSR immer öfter in der Arbeit mit Herz- und Krebspatienten, bei chronischen Schmerzen und Depressionen angewandt. Und seit einigen Jahren sind die Wirkungen der Achtsamkeitsübungen auch Gegenstand der neurowissenschaftlichen Forschung.<br><br>Die Sendung 'Kann Achtsamkeit heilen?' des SWR2 vom 01.03.2012 begibt sich auf die Spuren der MBSR-'Methode' und deren wissenschaftlicher Erforschung in der Klinik für Integrative Medizin im Knappschafts-Krankenhaus in Essen.<br><br><a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/kann-achtsamkeit-heilen/-/id=660334/nid=660334/did=9179500/ub1vs1/index.html" target="_blank">Laden Sie hier die Audio-Datei der Sendung kostenlos herunter (...)</a><br><a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=9179502/property=download/nid=660374/1mas1cs/swr2-wissen-20120301.pdf" target="_blank">Manuskript zur Sendung (...)</a><br>--------------------------------<br><a href="http://www.dfme.de/mbsr-kurse-in-oldenburg.html">MBSR-Kurse im DFME (...)</a><br><a href="http://www.dfme.de/stressbewaeltigung_durch_achtsamkeit.html">Seminare 'Stressbewältigung durch Achtsamkeit' auf der Basis des MBSR-Programms im DFME (...)</a><br>&nbsp;</p><ul class="tagged"> 	<li>Stressbewältigung durch Achtsamkeit</li> 	<li>Stressbewältigung</li> 	<li>Stress</li> 	<li>Meditation</li> 	<li>MBSR</li> 	<li>Achtsamkeitsmeditation</li> 	<li>Achtsamkeit</li> </ul>]]></description><link>http://www.dfme.de/blog-reader-dfme/items/kann-achtsamkeit-heilen.html</link><pubDate>Sun, 02 Sep 2012 05:54:00 +0000</pubDate><guid>http://www.dfme.de/blog-reader-dfme/items/kann-achtsamkeit-heilen.html</guid></item><item><title>MBSR bei Depressionen und Ängsten</title><description><![CDATA[<p><br><strong>Wirksamkeit des MBSR-Programms im Umgang mit schwierigen Emotionen. Warum sich Meditation als hilfreich bei Depressionen und Ängsten erweist.</strong></p> <p>Besser mit ihren psychischen Problemen umgehen zu können, ist eine wesentliche Erfahrung von Menschen, die ein achtwöchiges MBSR-Programm absolviert haben.</p> <p>Dieses Phänomen warf Fragen auf. Auch bei Wissenschaftlern. Da diese jedoch naturgemäß den Erfahrungswerten von Menschen misstrauen – selbst wenn es sich dabei um einige zigtausend Menschen handelt – haben sie sich des Themas angenommen und es ausgiebig erforscht. Die Bewusstseinsforschung kam zwar zum gleichen Ergebnis, aber immerhin haben wir es nun schwarz auf weiß: Meditation ist hilfreich bei Angststörungen und Depressionen. Und immerhin können uns die Forscher erklären, warum das so ist.</p> <p>Im Wesentlichen hängt die Reduzierung von Ängsten und Depressionen mit Meditation zusammen. Meditation ist der essenzielle Bestandteil des MBSR-Programms. Im Grunde ist Meditation so etwas wie eine Bewusstseinsschulung. Systematisch lernt der Meditierende, innerlich zur Ruhe zu kommen und seine inneren Vorgänge zu beobachten. Diese Beobachtung ermöglicht ihm mehr Klarheit über seine Gedanken, Emotionen und Körperempfindungen und deren gegenseitige Wechselwirkungen. Im MBSR-Kurs lernt er außerdem, seine inneren Erfahrungen nicht zu verurteilen, sondern sich ihnen völlig wertfrei in einer annehmenden und wohlwollenden Haltung zu nähern. Diese Art der wertfreien Betrachtung schafft eine gewisse Distanz, die hilft, sich nicht in den Geschehnissen zu verlieren. Die neutrale Beobachtersituation hat etwas "Kühlendes". Sie verhindert hitzige, überbordende Emotionen und ein Abgleiten in unbewusste, gewohnte Reaktionsmuster. Es entsteht ein innerer Freiraum, der ermöglicht, aus diesen automatischen (unheilsamen) Reaktionen auszusteigen und selbstbewusste, situationsadäquate Entscheidungen zu treffen.</p> <p>Ängsten und Depressionen ist gemeinsam, dass die Gedanken und Emotionen eine gewisse Eigendynamik entwickeln, fortwährend um sich selbst kreisen und sich zunehmend hochschaukeln. Zwangsgedanken, negative Erwartungen und Selbstverurteilungen bilden einen Teufelskreis, dem schwer zu entrinnen ist, während sich Betroffene immer hilfloser und schlechter fühlen.</p> <p>Die Achtsamkeitsmeditation, die im Rahmen des MBSR-Programms erlernt wird, ermöglicht ein klares, vorurteilsfreies Gewahrsein dessen, was im gegenwärtigen Moment geschieht. Zwangsgedanken, die fortwährend um vergangenes Leid kreisen oder sich ständig sorgenvoll auf die Zukunft richten, werden in die Erfahrung des gegenwärtigen Augenblicks zurückgeholt. Nur wenn der Geist ruhig und klar im Hier und Jetzt weilt, kann er die Endlosschleife des Leids erkennen, in die er sich immer wieder verstrickt. Dieser Moment der Erkenntnis ermöglicht eine neue, frische Entscheidung: diesen Prozess zu stoppen und nicht wieder in den alten Teufelskreis einzusteigen. Und dieser Moment ist nahezu magisch, denn er enthält alle Optionen für neue Wege, die nicht automatisch sondern bewusst und mehr im Einklang mit unseren wirklichen Werten, Gefühlen und Bedürfnissen sind.<br>&nbsp;</p> <p><a class="readmore" href="http://www.dfme.de/stressbewaeltigung_durch_achtsamkeit.html">Anmelden zum nächsten MBSR-Kurs des DFME in Oldenburg »»</a></p> <p> <!-- AddThis Button BEGIN --> <div class="addthis_toolbox addthis_default_style "> <a class="addthis_button_facebook"></a>   <a class="addthis_button_google_plusone_share"></a>   <a class="addthis_button_twitter"></a>  <a class="addthis_button_pinterest_share"></a>    <a class="addthis_button_favoritende"></a>   <a class="addthis_button_xing"></a>   <a class="addthis_button_print"></a>   <a class="addthis_button_twitthis"></a> <a class="addthis_button_mailto"></a>   <a class="addthis_button_gmail"></a>   <a class="addthis_button_compact"></a>   </div> <script type="text/javascript" src="http://s7.addthis.com/js/300/addthis_widget.js#pubid=xa-5063175c0b0467ac"></script> <!-- AddThis Button END --></p><ul class="tagged"> 	<li>Meditation</li> 	<li>MBSR</li> 	<li>Bewusstsein</li> 	<li>Achtsamkeitspraxis</li> 	<li>Achtsamkeit</li> </ul>]]></description><link>http://www.dfme.de/blog-reader-dfme/items/mbsr-bei-angst-und-depressionen.html</link><pubDate>Fri, 20 Jul 2012 12:41:00 +0000</pubDate><guid>http://www.dfme.de/blog-reader-dfme/items/mbsr-bei-angst-und-depressionen.html</guid></item><item><title>Elf Handlungsempfehlungen für Führungskräfte</title><description><![CDATA[<p><br>Wieder einmal sind es die Führungskräfte, die gefragt sind, wenn es darum geht, sowohl sich selbst als auch ihre  Mitarbeiter vor Stress und Burnot und deren Folgen zu schützen. Hier sind einige Handlungsempfehlungen, die wir für zielführend halten:</p> <ol> <li>     auf die eigene psychische Gesundheit achten</li> <li>sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sein </li> <li>an die psychische Gesundheit der Mitarbeiter denken     eine Kultur der Achtsamkeit etablieren</li> <li>die Erholungsprozesse der Mitarbeiter unterstützen</li> <li>auf ihre eigene Work-Life-Balance und die ihrer Mitarbeiter achten</li> <li>Frühwarnsysteme für Burnout und psychische Belastung etablieren (z.B. in Form von Mitarbeitergesprächen oder -befragungen)</li> <li>strategische Ziele klären und kommunizieren, Prioritäten setzen und anleiten, selbst zu priorisieren</li> <li>Mitarbeiter ermuntern, suboptimale Projekte/Strukturen zu benennen, und diese einstellen</li> <li>auf einen ausgewogenen Wechsel von Hochenergie- und Erholungsphasen achten</li> <li>psychische Gesundheit im Unternehmen messbar machen und die Ergebnisse kommunizieren</li> <li>in die Vermeidung von Burnout investieren. </li> </ol> <p>Anregung aus dem Artikel "Burnout-Prävention" - Was Führungskräfte gegen Stress tun können.<br> http://www.haufe.de/finance/steuern-finanzen/burnout-praevention-was-fuehrungskraefte-tun-koennen_190_115020.html</p><ul class="tagged"> 	<li>Wirtschaft</li> 	<li>Stressprävention</li> 	<li>Stress</li> 	<li>Management</li> 	<li>Führung</li> 	<li>Burnout</li> 	<li>Achtsamkeit</li> </ul>]]></description><link>http://www.dfme.de/blog-reader-dfme/items/elf-handlungsempfehlungen-fuer-fuehrungskraefte.html</link><pubDate>Mon, 04 Jun 2012 05:19:00 +0000</pubDate><guid>http://www.dfme.de/blog-reader-dfme/items/elf-handlungsempfehlungen-fuer-fuehrungskraefte.html</guid></item></channel></rss>